Update OpenThesaurus fürs Apple Lexikon

Eine neue Version des Lexikons mit der Datenbasis von Heute findet sich ab jetzt auf dem Blog. Die alte Download-Datei wurde ersetzt, sodass auch vom alten Blogeintrag die neue Version heruntergeladen werden kann.

Als neue Funktion ist ein direkter Link auf die OpenThesaurus Seite hinzugekommen.

Viel Spaß beim Wörter nachschlagen.

[Download]


Mac OS Leopard Tipps und Tricks

Gestern bin ich auf einen sehr interessanten Blog für Mac Benutzer gestoßen. Auf http://www.tuaw.com/ finden sich dutzende Tipps, wie man versteckte Optionen im Mac aktiviert und sein OS wirklich etwas individualisieren kann.

Ferner suchte ich nach einer Möglichkeit mein versehentlich gelöschtes Adressbuch mit Hilfe der Time Machine wiederherzustellen und konnte feststellen, dass einige Mac Programme direkt mit der Time Machine zusammenarbeiten. Folglich musste ich nicht erst die entsprechenden Dateien identifizieren, sondern konnte simpel das Adressbuch starten und anschließend Time Machine — schon ging’s zurück. Mit Apples Mail, dito. Welche Programme noch zusammenarbeiten und für welche man den Finder bemühen muss um Dateien wiederherzustellen weiß ich nicht. Vielleicht hat jemand eine Liste?


Video Plugin für Wordpress

Da es leider nicht ohne weiteres möglich ist Videos von Videoplattformen in Wordpress einzubinden, benötigt man hierfür ein Plugin.

Ich habe mir hierfür ein Plugin von “Oliver” ausgeguckt. Das kombiniert mehrere verschiedene Plattformen und ist sehr simpel zu bedienen. (youtube Videos lassen sich über den Text ["youtube" id] einbinden, der einfach in den normalen Text eingefügt wird. Die Anführungszeichen sind dabei wegzulassen und die id ist durch die YouTube Film-ID zu ersetzen.)


Metadaten in Videos

Aus MP3s sind ID3-Tags nicht mehr wegzudenken. In Videodateien sind neben den üblichen maschinenlesbaren Daten meist keine weiteren Informationen enthalten. Beispielsweise ist das Containerformat AVI gar nicht dafür ausgelegt Metadaten über den Inhalt eines Videos zu speichern. Das hat zur Folge dass man nur mit dem korrekten Dateinamen erschließen kann, was der Inhalt der entsprechenden Mediendatei ist. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, hat die Moving Picture Experts Group den MP4-Container entwickelt. Hier können Metadaten über den Inhalt der Dateien mitgespeichert werden. Neben den MPEG-Entwicklern hat jedoch auch der Soft- und Hardwaregigant Apple ein reges Interesse an dem Format. Ich war nicht der erste der sich beim Kauf eines iPods gefragt hat wieso das Ding nur speziell codierte MP4-Dateien wiedergibt. Das hat unter anderm den Grund dass man zumindest den Titel mit in die Datei speichert, um so, wenn sie beim iPod landet, zum Abspielen nicht den Dateinamen zeigen muss. Nicht zuletzt werden die Metadaten für den großen iTunes-Store benötigt. Für Apple kam es ganz gelegen dass der MP4-Container ähnlich zu Apples Quicktimeformat definiert wurde. Somit entwickelt der große Apfel an dem MP4-Container weiter und definiert eigene Metadaten-Atome. Eine Liste über die bisher bekannten Apple-Atome gibt es auf der Webseite von AtomicParsley, einem Kommandozeilenprogramm das zur Manipulation dieser MP4-Metadaten verwendet wird. Da der angebissene Apfel eine ziemlich marktbeherschende Position hat, dauert es meiner Meinung nicht mehr lange bis Metadaten in Videodateien Alltagsgeschäft sind. Zum Schluss zeige ich euch noch die Metadaten die in der iPod-Version von “Big Buck Bunny” enthalten sind (und oh Wunder, der iPod zeigt nicht “BigBuckBunny_320×180.mp4″ als Namen des Videos an):

pindar@sign:~/Desktop/AtomicParsley-debian-0.9.0$ ./AtomicParsley ~/Desktop/BigBuckBunny_320x180.mp4 -t
Atom "©nam" contains: Big Buck Bunny
Atom "©ART" contains: Blender Foundation
Atom "©wrt" contains: Blender Foundation
Atom "©day" contains: 2008
Atom "©too" contains: Lavf52.14.0